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„Ausgequetscht wie eine Zitrone“

Der Chefredakteur der "Berliner Zeitung", Uwe Vorkötter, hat dem früheren Eigentümer des Blattes, der Mecom-Holding des Finanzinvestors David Montgomery, Geldgier ohne nachhaltiges Konzept vorgeworfen. Für das Blatt seien es "drei verlorene Jahre gewesen", sagte er in einem "Spiegel"-Interview.

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Montgomery habe „dieses Haus ausgequetscht wie eine Zitrone“, sagte Vorkötter. „Jeder Euro, der hier in die Kasse kam, wurde in britische Pfund umgewandelt und abgezogen.“ Vorkötter war schon bis 2006 Chefredakteur der „Berliner Zeitung“, wechselte nach der Mecom-Übernahme aber zur „Frankfurter Rundschau“. Für die Verlagsguppe M. DuMont Schauberg kehrt er nun auf den alten Sessel zurück.
Über die geplante Kooperation der „Frankfurter Rundschau“ und der „Berliner Zeitung“ sagte Vorkötter: „Weder in Frankfurt noch in Berlin sind Kündigungen geplant. Und wenn wir unsere Ressourcen zusammenfassen, sind wir so groß wie die ‚Süddeutsche Zeitung‘.“

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