ARD: „Private vorzocken Zukunft des Radios“

Die ARD reagiert mit "Befremden" auf die Aussagen von VPRT-Vize Hans-Dieter Hillmoth, gegen einen Neustart des terrestrischen Digitalradios DABplus zu stimmen. Die Öffentlich-Rechtlichen bemängeln, der Privatfunkverband stelle "kurzfristigen Shareholder-Value vor die Zukunftssicherung des Radios" und ignoriere die Mediennutzungsbedürfnisse junger Menschen.

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Der VPRT begründet die Ablehnung des Standards DABplus mit „mangelnder Marktfähigkeit“ und „fehlender Refinanzierungsmöglichkeiten“. Im Gegenzug wirft der Verband der ARD vor, „die enorme Summe von 30 Mio Euro in Digitalradio-Versuche zu stecken“ von denen noch nicht einmal die unabhängige KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) überzeugt ist.

Im Interview mit dem Mediendienst „W&V“ erklärte Hillmoth, dass sich UKW gut mit Internet und Webradio kombinieren läßt. Darüber hinaus „experimentiere man mit Smarthphones“. Terrestrisches Digitalradio sei in gegenwärtiger Situation zu kostenintensiv.

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