Facebook wird wohl weiterklagen

Die 33. Zivilkammer des Landgerichts Köln wies am Dienstag die Klage von Facebook gegen StudiVZ ab. Es ging um den Vorwurf des Diebstahls geistigen Eigentums. Doch „Nach Auffassung der zuständigen Richter liegt trotz nicht zu übersehender Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten der beiden Internetseiten keine unlautere Nachahmung vor“, heißt es in einer Presseerklärung des Landgerichts. Jetzt gibt […]

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Die 33. Zivilkammer des Landgerichts Köln wies am Dienstag die Klage von Facebook gegen StudiVZ ab. Es ging um den Vorwurf des Diebstahls geistigen Eigentums. Doch „Nach Auffassung der zuständigen Richter liegt trotz nicht zu übersehender Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten der beiden Internetseiten keine unlautere Nachahmung vor“, heißt es in einer Presseerklärung des Landgerichts.

Jetzt gibt Facebook eine erste Erklärung zu dem Urteil ab. Das Statement im vollen Wortlaut:

„Facebook ist enttäuscht von der Entscheidung des Gerichts, insbesondere da sich das Gericht nicht die Zeit nahm, die Beweise zu prüfen. Wir evaluieren nächste Optionen und Rechtsmittel, einschließlich einer Berufung. StudiVZ und die Muttergesellschaften haben gegen unser Recht am geistigen Eigentum verstoßen und ungerechterweise von unserer Innovation, Kreativität und Mühe profitiert, indem sie unsere Website kopieren. Wir setzen unsere Maßnahmen dagegen vor deutschen Gerichten fort, wenn angebracht, und vor dem US-Bundesgericht, wo unsere Maßnahmen andauern. Wir sind zuversichtlich, dass eine gerichtliche Entscheidung, die generell ein systematisches unerlaubtes Kopieren von Technologie, Website und Code eines anderen Innovatoren erlaubt, nicht haltbar sein wird – in Deutschland, in Europa und in den USA.“

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