Abwärtstrend für Zeitschriften hält an

Der Zeitschriftenmarkt bricht immer stärker ein. Wie aus der aktuellen Erhebung von Nielsen Media Research hervor geht, summierten sich die Bruttoausgaben im deutschen Werbemarkt bis Ende Mai auf 8,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders stark betroffen ist der Werbemarkt für Publikumszeitschriften mit einem Minus von 16 Prozent.

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Die Radio- und Zeitungsbranche sind die einzigen Medien, die ein Werbeplus von 1,0 Prozent vermelden konnten. Auch der Fernsehmarkt ist mit einem Minus von 1,7 Prozent noch relativ konstant und verzeichnet insgesamt knapp 3,7 Milliarden Euro Werbeerlöse. Neben den Publikumszeitschriften gehören Fachzeitschriften mit einem unbereinigten Minus von 9,4 Prozent zu dem größten Verlieren.

Am schwersten betroffen ist allerdings die Kino-Branche. Innerhalb eines Jahres sind die Bruttoerlöse um 30,2 Prozent eingebrochen.

Der Mai zeigt im Vergleich zum Vormonat April keine Trendwende. Forscher prognostiziert für das gesamte zweite Quartal 2009 keine Besserung.

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