Apple: Das iPhone 3G S kommt am 19. Juni

Technologie-Pionier Apple hat auf der weltweiten Entwicklermesse WWDC den Launch der nächsten iPhone-Generation angekündigt. iPhone 3G S heißt die bereits dritte Version des Smartphone-Bestsellers, der schon am 19. Juni in Deutschland erhältlich sein wird. Auch die MacBookPro-Reihe erhielt ein Update – die neuen Betriebssysteme Mac OS 10.6 und iPhone OS 3.0 wurden zudem vorgestellt. Steve Jobs ließ sich allerdings nicht blicken, obwohl der "iGod" bei der Präsentation sehnlichst erwartet wurde.

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Es war wie immer – das Beste kam zum Schluss. Erst nach einer Stunde und 40 Minuten kam Apples Vizepräsident Phil Schiller, der CEO Steve Jobs bei der diesjährigen WWDC vertrat, zur Sache: „Introducing iPhone 3GS“, verkündete 49-Jährige stolz die nächste iPhone-Generation, die bis zu dreimal schneller als die aktuelle Version ist – „‚S‘ stands for speed…“, löste Schiller den neuen Buchstaben auf. 
Ab nächster Woche sind drei iPhone-Modelle zwischen 99 und 299 Dollar/Euro erhältlich

Das neue iPhone kommt mit folgenden erwarteten Features daher:

– Das 3GS-Modell sieht praktisch aus wie das aktuelle, soll aber bis zu dreimal schneller sein
– Es wird mit 3,2 Megapixel-Kamera ausgeliefert
– Videos können nun aufgenommen werden und auf YouTube, MobileMe geladen oder via MMS versendet werden
– Die Akku-Laufzeit wurde deutlich verbessert
– Ein digitaler Kompass
– Voice Control (Stimmerkennung), etwa zur Steuerung von iTunes

Erhältlich ist das neue iPhone 3GS in weiß und schwarz in einer 16GB und nun auch 32 GB Version für 199 bzw 299 Dollar ab dem 19. Juni – in den USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und der Schweiz. Überraschung: Aber auch das reguläre Modell soll weiter erhältlich sein – nämlich für 99 Dollar.  „Wir wollen neue Kunden erschließen“, erklärt Phil Schiller den Schritt.

Generalüberholung der MacBookPro-Reihe
Doch damit nicht genug: Vorausgangen war der iPhone-Präsentation auch eine Generalüberholung anderer Unternehmenssparten: Den Anfang machte  ein Hardware-Update. Die erfolgreiche MacBookPro-Serie wird abermals aufgewertet.  Schiller präsentierte den Apple-Anhängern ein brandneues 15- und 17-Zoll MacBook Pro sowie ein 13-Zoll-Gerät, dass das alte Mac Book ersetzt – und zwar mit folgenden Daten:

– 15 Zoll: 3,06 GHz, 500 GB Festplatte – Preis 1699 Dollar
– 17 Zoll: 2,8GHz CPU, 500 GB Festplatte – Preis 2299 Dollar
– 13 Zoll:  2,26 GHz, 160 GB Festplatte – Preis 1199 Dollar und 2,53 GHz, 250 GB  Festplatte – Preis 1499 Dollar

–  Auch das MacBookAir wird generalüberholt in zwei neuen Versionen für 1499 und 1799 Dollar.    

Mac OS 10.6. kommt im September, iPhone OS 3.0 nächste Woche

Nach so viel Hardware-Updates folgte ein Schwenk auf den eigentlichen Hauptprogrammpunkt – das neue Betriebssysten Mac OS 10.6, das unter dem Arbeitstitel „Snow Leopard“ ausgeliefert wird. Folgende Neuerungen präsentiert der Vizepräsident der Software-Entwickkung, Bertrand Serlet:

– Agressives Pricing: Snow Leopard kostet für alle Besitzer des Vorgängers nur 29 Dollar, regulär 49 Dollar – Auslieferung ab September
– Mac OS 10.6 benötigt 6 GB weniger Festplattenplatz als der Vorgänger Leopard.
– Die vierte Version des Webbrowsers Safari kommt, die siebenmal (!) so schnell sein soll wie der Internet Explorer 8
– Der Email-Client Mail ist nun doppelt so schnell
– Interessant für notorische Microsoft-Nutzer: Mail, iCal und Adressbuch unterstützen nun Exchange

Börsianer reagierten auf das Produktfeuerwerk von Apple zunächst wie so oft – sie verkauften die Aktie nach dem Eintreten der Neuerungen. Zum Handelsende erholte sich die Apple-Aktie jedoch und ging praktisch unverändert bei knapp 144 Dollar aus dem Handel  – fast so, als wäre überhaupt nichts passiert.

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