Sascha Lobo-Doku „der LOBOist“

Sascha Lobo, Aushängeschild der Internetgeneration Web 2.0, macht sich auf den Weg, den Lobbyismus zu erforschen – und alle können gemütlich vom heimischen Fernseher aus zusehen. Unter dem Titel "Der LOBOist – eine Politsafari mit Sascha Lobo" hat Annika Seiffert eine Arte-Doku über die Star-Protagonisten der digitalen Boheme gedreht. Der erste Trailer zur Sendung ist online und gibt einen ersten Eindruck: Die Doku wird lustig, bewegt sich aber wohl auch hart an der Grenze zum Fremdschämen.

Anzeige

Sascha Lobo, Aushängeschild der Internetgeneration Web 2.0, macht sich auf den Weg, den Lobbyismus zu erforschen – und alle können gemütlich vom heimischen Fernseher aus zusehen. Unter dem Titel „Der LOBOist – eine Politsafari mit Sascha Lobo“ hat Annika Seiffert eine Arte-Doku über die Star-Protagonisten der digitalen Boheme gedreht. Der erste Trailer zur Sendung ist online und gibt einen ersten Eindruck: Die Doku wird lustig, bewegt sich aber wohl auch hart an der Grenze zum Fremdschämen.

Lobos TV-Mission: „Kabelloses Internet für alle, überall und kostenlos gesetzlich zu verankern. Frei von Vorurteilen oder Vorwissen schlüpft er selbst in die Rolle des Lobbyisten“, heißt es in der Vorankündigung. „Kann er bei den ganz Großen mitspielen?“

Immerhin gibt es in Berlin rund 5.000 professionelle Lobbyisten. Aber Lobo, „der Mann mit Anzug und Irokesenhaarschnitt, lässt sich davon nicht abschrecken.“ Die Doku-Beschreibung verspricht, dass sich der Autor, Werber und Twitter-König den PR-Profis „auf scheinbar naive Art und Weise nähert“ und so an „wertvolles Insiderwissen“ kommt, „um sein eigenes Interesse zu vertreten.“

Lobo besucht hochbezahlte Profilobbyisten wie Karl Jurka oder Jürgen Hogrefe, Cheflobbyist bei Energie Baden Württemberg und Mitglied der Atomlobby.

Getragen werden soll der TV-Film von der Frage: „Schafft es Sascha Lobo, ganz ohne Riesenbudget und Mitarbeiterapparat, sein Interesse – Wlan für alle und kostenlos – durchzusetzen?“

Von diesem durchaus ernsthaften Themen findet sich im Trailer jedoch nicht. In dem Zwei-Minuten Clip erklärt Lobo zwischen lustig und peinlich schwankend den Lifestyle der digitalen Bohème: „Cafes sind unser Lebensraum. Wir sitzen hier nicht zum Spass, sondern zum Arbeiten. Denn hier gibt es kostenloses Internet. Zusammen alleine vor dem Computer zu sitzen, dass ist unser Ding.“

Dazu zeigt ihn die Regisseurin ihren Protagonisten im Beriner Szene-Cafe St. Oberholz. Lobo berichtet dazu aus dem Off: „Morgens um 14.30 kommen die Leute hierher und arbeiten an ihren immens wichtigen Projekten und gehen erst, wenn die letzte Mail verschickt ist oder ein bisschen vorher, wenn das Wetter gut ist.“

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige