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Keine Einigung beim 13.Rundfunkstaatsvertrag

Die Ministerpräsidenten haben den Abschluss des 13. Rundfunkstaatsvertrags auf den Herbst verschoben, da sie sich nicht einigen konnten, ob den Öffentlich-Rechtlichen künftig "Beistellung" erlaubt werde. Unter Beistellung versteht man kostenfrei bereitgestellte Produkte, wie beispielsweise das Auto im "Tatort". Die Unionsländer bestehen darauf, dass ARD und ZDF diese Produktionshilfen nicht mehr nutzen dürfen.

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Einigung gab es jedoch beim Punkt Product Placement. Danach soll eine EU-Richtlinie umgesetzt werden, die Privatsendern erlaubt, Produkte gegen Entgelt in Fernsehsendungen ohne Informationscharakter zu platzieren. Das ist gegenwärtig in Deutschland verboten. Uneins sind die Länder außerdem, ob Product Placement auch privaten Radiosendern erlaubt werden soll. Die Umsetzung der entsprechende Gesetze kann damit noch bis zum kommenden Jahr dauern.

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