Klarer Sieg für das DFB-Pokal-Finale

Für mehr als 10 Mio. Zuschauer reichte die Attraktivität des Finals zwischen Bremen und Leverkusen diesmal zwar nicht aus, doch mit 7,18 Mio. Fans, darunter 2,37 Mio. im Alter von 14 bis 49 gewann das Match den Samstag haushoch. Das in weiten Teilen Deutschlands gute Wetter sorgte dafür, dass ganze fünf Sendungen überhaupt mehr als 1 Mio. junge Zuschauer erreichten. Rekordverdächtig wenige. Platz 2 ging dabei an RTLs "Butterfly Effect", gefolgt von "Marie Antoinette".

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Der ProSieben-Film war mit nur 1,09 Mio. 14-  bis 49-Jährigen gleichzeitig der schärfste DFB-Pokal-Konkurrent um 20.15 Uhr, der Marktanteil von 11,7% war immerhin ProSieben-Mittelmaß. RTLs „Butterfly Effect“ startete erst um 22.15 Uhr, holte dort mit 1,29 Mio. Werberelevanten ordentliche 16,7%. Um 20.15 Uhr lief es für RTL hingegen katastrophal: „Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns“ blieb mit 1,06 Mio. 14- bis 49-Jährigen bei miserablen 11,3% hängen.

Sat.1 erzielte mit dem Animationsfilm „Monster House“ 11,2% und blieb damit sogar über den Sendernormalwerten. 1,05 Mio. 14- bis 49-Jährige reichen für Platz 5 der Tageswertung. Im Anschluss erzielte „Genial daneben“ schwächere 10,0%. Für Das Erste begann der starke Sportttag bereits um 16 Uhr mit der Übertragung des Damen-Finals. Das sahen 2,11 Mio., darunter 0,38 Mio. 14- bis 49-Jährige. Gute Marktanteile von 18,4% und 8,5%. Gegen die Zahlen des Herren-Endspiels – 28,8% und 26,0% – kam das Spiel aber natürlich nicht an.

Auch das ZDF hatte mit seinem Krimiprogramm keine Chance gegen den Fußball. „Einsatz in Hamburg“ schaffte im jungen Publikum nur unbefriedigende 6,0%, „Inspector Barnaby“ später immerhin 7,4%. Damit mussten sich die Mainzer aber auch den 20.15-Sendungen von Vox und kabel eins geschlagen geben. Während „Contact“ mit 7,8% im guten Vox-Mittelmaß landete, holte „Der Patriot“ für kabel eins stolze 7,5% gegen den Fußball. Schwach lief es für RTL IIs „Hackers – Auf Leben und Tod“, der bei 4,5% hängen blieb.

Im Gesamtpublikum war die Dominanz des Fußballs ähnlich groß, mit 7,18 Mio. Fans verwies er den ZDF-Krimi „Einsatz in Hamburg“ (3,48 Mio.) auf Platz 2. Nur die „Sportschau“-Moderationen und -Analysen schafften zudem den Sprung über die 3-Mio.-Marke. Die Filme der drei großen Privatsender folgen erst mit großem Abstand: „Marie Antoinette“ sahen 1,86 Mio., „Bridget Jones“ 1,76 Mio. und „Monster House“ 1,71 Mio. An einem Tag mit extrem schwachem Fernsehkonsum reichten aber selbst diese Zahlen für Top-20-Platzierungen.

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