„NY Times“ stellt Netzwerk-Redakteurin ein

Die "New York Times" hat mit Jennifer Preston erstmals einen "social media editor" eingestellt. Frau Preston soll sich, einer internen Mitteilung von Online-Chef Jonathan Landman zufolge, vollzeitig um die Verbreitung der Zeitungsinhalte in sozialen Netzwerken kümmern. In Online-Medienkreisen wird Preston mit Skepsis und nicht ohne Häme begrüßt.

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In Zeiten der Medienkrise wird jede Bewegung der NY Times genau beobachtet  – sie kann, ja muss beispielhaft und symbolkräftig sein. Die Einstellung einer Netzwerk-Redakteurin hat der auch online hoch geachteten Zeitung vorerst aber wenig Beifall eingetragen: Die Aufgaben von Jennifer Preston sollten wohl eher Gemeingut in der Redaktion werden als einer einzelnen Planstelle zugeordnet werden. Ben Parr (Mashable) verweist beispielhaft darauf, die „Times“ habe genug Redakteure und Blogger mit erwiesener „social media“-Kompetenz.
Preston tat sich zudem keinen Gefallen damit, ihre Twitter-Updates bis zum Bekanntwerden ihrer Berufung versteckt zu halten.

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