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VG Wort positioniert sich gegenüber Google neu

Die VG Wort hat auf der Mitgliederversammlung am 23. Mai beschlossen, bestimmte Vergütungsansprüche aus dem Google-Settlement für Autoren und Verlage gemeinsam wahrzunehmen. Dies wird aber erst im Oktober oder November geschehen, dann nämlich wird die Regelung aller Voraussicht nach endgültig bestätigt werden.

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Laut Beschluss der Mitgliederversammlung will die VG Wort die Vergütungsansprüche für die bis zum 5. Mai 2009 von Google digitalisierten Werke ein- und gleichzeitig die in Deutschland erschienenen Werke aus dem Digitalisierungsprogramm von Google zurückziehen. „Der heutige Beschluss der Mitgliederversammlung der VG Wort führt dazu, dass der im Vergleich vorgesehene ‚Schadensersatz’ für die vorgenommenen Digitalisierungen flächendeckend eingezogen werden kann“, erklärte VG-Wort-Geschäftsführer Robert Staats. Gleichzeitig werde sichergestellt, dass Autoren und Verlage in Zukunft über die digitale Nutzung der urheberrechtlich geschützten Werke selbst entscheiden. „Das Urheberrecht wird also wieder vom Kopf auf die Füße gestellt“, so Staats.

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