Umbau: Cosmopolitan verlässt WomenWeb

Die Zeit der Kooperation bei Marquard Media ist vorbei. Nach Shape.de und Joy.de beendet jetzt auch Cosmopolitan.de die Zusammenarbeit mit WomenWeb.de. Die Trennung von der erfolgreichen Frauenplattform wurde nötig, weil die Münchner ihre Redaktionen, die Webauftritte und die frisch geschaffenen Communitys möglichst eng miteinander verzahnen wollen. Wichtigste Folge der Seiten-Umbauarbeiten: Cosmopolitan.de führt nun einen eigenen „Activity-Feed“ ein.

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Die Redaktionsleiterin Claudia Casagrande erklärt das neue Feature: „Hier behalten die angemeldeten User immer den Überblick. Einerseits über die Aktivitäten der Freunde, die Bilder hochladen, Artikel kommentieren und sich merken, Freundschaften knüpfen und virtuelle Geschenke verschicken. Andererseits aber auch darüber, womit sich die Online-Redaktion beschäftigt. Denn die Redakteure verraten ihren neuen Freunden aus der ‚Cosmo‘-Community Insights aus dem Redaktionsalltag.“

Neben dem technischen Umbau wurde die Seite auch optisch umgestaltet. „Das Layout ist viel moderner, magaziniger. Dazu haben wir die Usability verbessert. Ähnliche Änderungen haben wir zuvor schon bei Shape und Joy durchgeführt und wissen bereits, dass sie sehr gut angenommen werden“, sagt Reinhard Baumeister, Director Online/New Media, gegenüber MEEDIA.

Zum Ende der Zusammenarbeit mit WomenWeb sagt er: „Wir haben uns nur schweren Herzens getrennt. Wir können diese enge Verzahnung von Redaktion, Community und User-Management aber nur auf einem neuen, eigenen System erreichen.“

WomenWeb ist bislang eine erstaunliche Erfolgsgeschichte. Das Freuen-Netzwerk bündelt die Webauftritte von – nun nur noch – zwölf Print-Titeln, wie „Petra“ oder „Bild der Frau“. Darüber hinaus betreut die Plattform mit über 500.000 Mitgliedern die größte Frauen-Community Deutschlands.

Cosmopolitan.de wagt trotzdem nun den Sprung in die Selbstständigkeit und hofft so, die Zugriffszahlen kräftig steigern zu können. Im Moment erreicht die Seite nur 13 Milionen Klicks und 216.393 Visits pro Monat.

Darüber hinaus setzen die Münchner auch beim Web-Anzeigenverkauf auf eine erweiterte Angebotspalette. „Neben der Vermarktung durch Glam bauten wir außerdem eine Inhouse-Vermarktung auf. Das versetzt uns in die Lage, jetzt noch wesentlich individuellere Werbepakete schnüren zu können“, sagt Baumeister. „So kann jetzt beispielsweise jeder Werbekunde ein Branded-Profile innerhalb der Community aufbauen.“

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