200 Mio. Euro für „Krone“-Anteil der WAZ?

Rund 200 Millionen Euro soll die Essener WAZ-Gruppe nach Branchenschätzungen für ihren 50-Prozent-Anteil an der österreichischen "Krone" erlösen können. Verlagschef Bodo Hombach hat erstmals bestätigt, dass die Verhandlungen "auf Hochtouren" laufen.

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Dem „Handelsblatt“ sagte Hombach, neben Mitbesitzer Hans Dichand gebe es noch weitere Gesprächspartner. Die Wiener Boulevardzeitung hat eine Auflage von knapp drei Millionen Exemplaren. 1987 war die WAZ eingestiegen und verdiente viele Jahre glänzend, geriet mit dem Geschäftspartner aber zunehmend auf Kollisionskurs. Heikel war besonders der Streit um Verlegersohn Christoph Dichand, den der Gründer zum Chefredakteur machte, den die Essener aber für inkompetent hielten.

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