„Schlag den Raab“: Sieger mit Rekord

Der Jackpot ist geknackt, Kandidat Nino ist 3 Millionen Euro reicher und "Schlag den Raab" erreichte Top-Quoten. Mit 2,78 Mio. 14- bis 49-Jährigen gewann die Sendung überlegen den Samstag und stellte einen neuen Rekord auf. Nie zuvor hatte die Show einen solch hohen Marktanteil wie diesmal, 34.9%. Und: Erst einmal in der Geschichte der Show gab es mehr junge Zuschauer. Im November 2006 schauten 3,01 Mio. zu. Damals dauerte sie aber auch rund eine Stunde kürzer.

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„Schlag den Raab“ war fast ununterbrochen in der gesamten Zeit von 20.14 Uhr bis 1.34 Uhr Marktführer. Nur in zwei Werbeunterbrechungen hatte RTLs „Die 25 emotionalsten Deutschland-Momente“ mal kurz mehr Zuschauer – die schalteten nach Ende der „Raab“-Werbung aber schnell wieder zurück. Besonders gut lief es am Ende der Show: In den entscheidenden Minuten von 1.25 Uhr bis 1.30 Uhr, in denen Kandidaten Nino im letzten Spiel den Sieg klarmachte, sorgten noch 2,99 Mio. 14- bis 49-Jährige für einen unglaublichen Marktanteil von 56,8%.

Die Konkurrenz hatte angesichts solcher Zahlen natürlich keine Chance, auf Platz 2 findet sich daher keine 20.15-Uhr-Sendung, sondern die Bundesliga-„Sportschau“ mit den Matches des letzten Spieltags: 1,71 Mio. 14- bis 49-Jährige schauten ab 18.35 Uhr zu, ein exzellenter Marktanteil von 29,0%. Um 20.15 Uhr lief es gegen „Schlag den Raab“ für RTL am wenigsten schlecht: „Die 25 emotionalsten Deutschland-Momente“ holten mit 1,40 Mio. Werberelevanten jedoch nur unbefreidigende 15,4%. Immerhin über die Sat.1-Mittelwerte kletterte deren Film „Die Geisha“: Mit 1,06 Mio. 14- bis 49-Jährigen gab es 11,6%.

Sehr gut lief es trotz „Schlag den Raab“-Konkurrenz für Vox: Der Spielfilm „Volcano“, der dem Sender schon des Öfteren Quotenglück gebracht hat, war auch diesmal ein Erfolg: 0,78 Mio. 14- bis 49-Jährige brachten gute 8,9%. Die Konkurrenz der zweiten Privat-TV-Liga konnte da nicht mithalten: kabel eins blieb mit „Hook“ und 5,7% immerhin im Mittelmaß, RTL II enttäuschte mit „Das Dorf der Verdammten“ und 4,4% extrem. Auch ARD und ZDF hatten um 20.15 Uhr keine Chance: Das ZDF erreichte mit „Stubbe – Von Fall zu Fall“ immerhin noch 7,6% im jungen Publikum, Das Erste holte mit dem „Musikantenstadl“ und 2,9% (0,26 Mio. 14- bis 49-Jährige) eine gewohnt katastrophale Zahl in dieser Zuschauergruppe.

Bei den kleineren Sendern überzeugten vor allem zwei Sport-Ereignisse: Die Live-Konferenz der 3. Liga mit dem Aufstieg von Fortuna Düsseldorf kletterte im WDR Fernsehen auf gute 2,3%. Der Auftakt des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring schaffte im DSF um 14.45 Uhr noch bessere 3,4%. Auch Phoenix darf sich über gute Zahlen freuen: Die Bundespräsidentenwahl bescherte dem Sender im jungen Publikum zeitweise mehr als 3%.

Im Gesamtpublikum siegten auch diesmal andere Sendungen als „Schlag den Raab“. Die ProSieben-Show erreichte mit 3,86 Mio. Zuschauern aber immerhin einen guten Platz 6 in der Tageswertung. Ganz vorn finden sich die 20-Uhr-„Tagesschau“ (6,69 Mio.) und die Bundesliga-„Sportschau“ (5,53 Mio.), in der Prime Time lief es ebenfalls für Das Erste am besten: Den „Musikantenstadl“ schalteten 4,48 Mio. zumeist Über-65-Jährige ein. Knapp dahinter und noch vor „Schlag den Raab“ folgt ZDF-Krimi „Stubbe – Von Fall zu Fall“ (4,22 Mio.), RTL hatte mit „Die 25 emotionalsten Deutschland-Momente“, 2,36 Mio. Sehern und Platz 9 keine Chance. Die Bundespräsidentenwahl verfolgten im Übrigen die meisten Leute im Ersten: 1,42 Mio. schauten im Durchschnitt ab 11.40 Uhr zu – ein guter Marktanteil von 16,0%.

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