Hape Kerkeling: Der Viral-Versteher

Es gibt wohl kaum einen deutschen Humor-Schaffenden, der die Funktionsweise des Internets und die Kraft erfolgreicher Viral-Kampagnen so gut versteht wie Hape Kerkeling. Die Clip-Reihe „Horst Schlämmer macht Führerschein“ gehört noch immer zu den erfolgreichsten Netz-Werbungen (für Volkswagen) überhaupt. Ein ähnlicher Erfolg wurde die Web-Kommando-Aktion des ZDF zu Kerkelings-Film „Ein Mann, ein Fjord“. Das ZDF […]

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Es gibt wohl kaum einen deutschen Humor-Schaffenden, der die Funktionsweise des Internets und die Kraft erfolgreicher Viral-Kampagnen so gut versteht wie Hape Kerkeling.
Die Clip-Reihe „Horst Schlämmer macht Führerschein“ gehört noch immer zu den erfolgreichsten Netz-Werbungen (für Volkswagen) überhaupt. Ein ähnlicher Erfolg wurde die Web-Kommando-Aktion des ZDF zu Kerkelings-Film „Ein Mann, ein Fjord“. Das ZDF ließ im Internet lustige Homepages verteilen, die alle mit verschiedenen Rollen/Persönlichkeiten des Komikers in Verbindung standen. Beispiele sind die Sängerin Uschi Blum oder das Hunde-Beruhigungsmittel CaniClam.

Neuester Streich von Kerkeling alias Horst Schlämmer ist nun ein Kinofilm, der im Moment noch unter dem Arbeitstitel „Uwes Traum“ firmiert. Handlung laut Abendblatt.de: Horst Schlemmer, seines Zeichens stellvertretenden Chefredakteur des „Grevenbroicher Tagblatts“, zieht es in die Politik.

Seit wenigen Tagen kursiert nun der erste Clip von den Dreharbeiten. Hollywood-Profis arbeiten genauso. Zu jedem größeren Film-Projekt gibt es erst einmal ein oder zwei verwackelte YouTube-Clips, die – aus Versehen – am Set entstanden sind. Diese Technik könnte Kerkeling nun auch erfolgreich für das deutsche Web übernehmen.
Viel besser wäre allerdings die Möglichkeit, dass hinter dem Clip gar keine Viral-Kampagne steckt. Dann hätte ein Passant Kerkeling die Arbeit abgenommen. Die Folge: Eine kostenlose User-Generated Werbe-Aktion.

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