Twitter: Starbucks entdeckt Social Media

Neue Wege bei Starbucks: Die amerikanische Kaffeerösterei, die im vergangenen Jahr erstmals seit dem Börsengang ins Minus gerutscht war, will bei ihrer aufwendigsten Marketingkampagne aller Zeiten auf Social Media-Elemente zurückgreifen. So sollen User die Botschaft der Kampagne in der Online-Welt verbreiten – natürlich via den Mikroblogging-Dienst Twitter. Werbeexperten sehen die Online-Maßnahme als Konter gegen die aufkommende Konkurrenz von McCafé.

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Der Trick ist so einfach wie naheliegend.  Alles, was neu und auffällig ist, fotografieren mobile Internetnutzer nur allzu gern – hier eine stylische Neueröffnung, hier ein cooles Poster, dort eine auffällige Werbung. Nahezu reflexartig teilen Nutzer des iPhones, Blackberrys, G1s oder anderen  Smartphones  so kurzweilige Schnappschüsse ihres Lebens.

Gleichzeitig verbreiten sich so fast unbewusst auch immer Werbebotschaften von Kultprodukten, wie sie etwa über die angesagten iPhones, iMacs oder MacBooks des Technologiepioniers Apple via Twitter, Facebook oder Flickr schon unzählige Male verbreitet worden sind.

Starbucks schickt User auf Motiv-Entdeckungstour – und hofft auf viele Tweets

Eine Scheibe vom Social Media-Boom möchte sich nun auch die zuletzt etwas angeschlagene US-Kaffeerösterei Starbucks abschneiden. Ab heute startet in sechs amerikanischen Großstädten die aufwendigste Kampagne des eigentlich notorisch werbescheuen US-Konzerns.   

Doch es bleibt nicht nur bei großformatigen Postern, die auf die Vorzüge und Neuerungen der beliebten US-Kaffeehäuser hinweisen – User sind ab heute vielmehr dazu angehalten, die Motive der neuen Kampagne zu twittern, wenn sie sie entdeckt haben. 

Werbeexperten sehen die Online-Maßnahme als Konter gegen die aufkommende Konkurrenz von McCafé. Der McDonalds-Anleger macht Starbucks mit seinem Kaffehaus-artigen Lifestyle-Konzept zunehmend Konkurrenz und hatte zuletzt die größte Marketingkampagne der Unternehmensgeschichte gestartet, die von der „New York Times“ auf ein Volumen von mehr als 100 Millionen Dollar für alle Werbeformen beziffert wurde.

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