Ex-Premiere-Chef Kofler droht SdK mit Klage

Jetzt redet der Ex-Chef: Als "absolut haltlos" bezeichnete Georg Kofler die von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) gestellte Strafanzeige gegen ihn. Die SdK wirft Kofler sowie seinem Nachfolger Michael Börnicke gefälschte Abozahlen und Insiderhandel vor. Gegenüber Reuters sagte Kofler, dass die Vorwürfe an "Rufschädigung grenzen" und er rechtliche Mittel wegen Rufschädigung und Verleumdung prüfe.

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„Ich habe jede Transaktion mit Begleitung von Anwälten und unter Beachtung aller Regeln durchgeführt“, sagte Köfler weiter.

„Die SdK beschuldigt sie, sowohl beim Börsengang der Premiere AG 2005 als auch bei der Kapitalerhöhung 2007 unrichtige Angaben zur Klassifizierung, zur Zählweise und zur tatsächlichen Zahl der Abonnenten des Bezahlsenders gemacht zu haben. Damit haben sie nach Ansicht der SdK den Tatbestand des Kapitalanlagebetrugs gemäß § 264a des Strafgesetzbuches erfüllt“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Premiere hatte nach der Übernahme durch Rupert Murdoch selbst eingeräumt, mehr Abonnenten als tatsächlich vorhanden ausgewiesen zu haben. Mit einem Gerichtsverfahren vor dem Landgericht München ist aber erst frühestens in einem halben Jahr zu rechnen.

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