Döpfners Interesse an ProSiebenSat.1 schwindet

Springer-Chef Mathias Döpfner hat neue Spekulationen über einen zweiten Anlauf zur Übernahme der privaten Sendergruppe gedämpft. In einem Interview mit der "taz" deutete er an, die Option zum Einstieg ins Fernsehgeschäft werde immer uninteressanter, auch wenn das Kartellamt seine Ablehnung überdenken sollte.

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Im Jahr 2006 war die bereits fertig verhandelte Übernahme durch das Kartellamt untersagt worden, die Sendergruppe ging daraufhin an Finanzinvestoren. Inzwischen scheinen die Kartellwächter die seinerzeit befürchtete Markt-Übermacht eines fusionierten Medien-Konzerns nicht mehr so gravierend zu sehen.
Döpfner betont im taz-Interview, der Verlag müsse im digitalen Zeitalter auch auf bewegte Bilder setzen, dafür gebe es jedoch zwei Wege: „Eine große Transaktion, die teuer ist, aber sehr schnell geht; oder sich in kleinen Schritten selbst Kompetenz für Bewegtbilder aufzubauen und im Web zu entwickeln. Das tun wir, und dieser Weg wird immer attraktiver.“

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