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Intel: EU verhängt Rekord-Strafe

Die Entscheidung ist gefallen: Im über neun Jahre währenden Kartellkonflikt hat die EU-Kommission heute ein Rekordbußgeld gegen den Chip-Hersteller Intel verhängt. Der im Dow Jones geführte Technologiekonzern muss wegen illegaler Geschäftspraktiken happige 1,06 Milliarden Euro zahlen.

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„Intel hat Millionen europäischen Verbrauchern geschadet, indem es viele Jahre lang gezielt versucht hat, Wettbewerbern den Zugang zum Computerchip-Markt zu verwehren“, erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes die Strafe der Komission. 

„Ein derart schwerer und anhaltender Verstoß gegen das EU-Kartellrecht kann nicht hingenommen werden.“ Intel habe seine beherrschende Marktposition über fünf Jahre – nämlich von Ende 2002 bis Ende 2007 – missbraucht, stellte die EU-Komission fest.

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