Xing: vorerst keine Auslands-Akquisitionen

Das Business-Netzwerk Xing will vorerst keine weiteren Akquisitionen im Ausland vornehmen. Stattdessen soll die Entwicklung neuer Funktionen vorangetrieben werden. Dazu gehört etwa der Nachrichtendienst "Xing News", eine Entwicklung der Xing-Tochter Socialmedian. Außerdem will sich das Netzwerk externen Entwicklern öffnen, so Xing-Vorstand Stefan Groß-Selbeck gegenüber der "FAZ".

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„Die Idee von Socialmedian lautet, dass die Inhalte, die meine Kontakte für lesenswert erachten, vielleicht auch für mich relevant sind. Damit kann ich mein Netzwerk als Filter für die Vielzahl an Informationen nutzen“, sagte Groß-Selbeck zu der neuen „Xing News“-Applikation. Zu den anderen Anwendungen, die Xing derzeit testet, gehört auch ein Tool, mit dessen Hilfe sich die Nutzer gegenseitig um Rat fragen können.
Die Auslandsexpansion stehe dagegen derzeit nicht im Fokus des Unternehmens. „Wir konzentrieren uns auf Europa – und neben Deutschland, Österreich und der Schweiz – auf die drei Länder, in denen wir bereits Niederlassungen haben. Wir wollen in Spanien, der Türkei und Italien schneller als bisher wachsen“, sagte Groß-Selbeck gegenüber der „FAZ“.

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