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Journalisten-Gehälter im Vergleich

Für den Medien-Trendmonitor der dpa-Tochter News Aktuell wurden 2.300 Journalisten zu ihrer Gehalts-Entwicklung befragt. 64 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Brutto-Gehalt in den vergangenen drei Jahren zugenommen hat. Die meisten Gehalts-Erhöhungen wurden mit 84 Prozent aus Frankfurt am Main gemeldet. Schlusslicht der Liste ist Hamburg. Hier meldeten nur 53 Prozent der befragten Journalisten steigende Gehälter. Und: Der Trend bei den einzelnen Mediengattungen ist unterschiedlich.

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Die meisten steigenden Gehältern wurden aus Tageszeitungs- (69 Prozent) und Agentur-Redaktionen (68 Prozent) gemeldet. Insgesamt hat jeder zehnte Befragte sogar von einem „deutlich gestiegenen Gehalt“ gesprochen. Gemeint ist eine Steigerung von über zehn Prozent. Nach Frankfurt meldeten auch viele Journalisten aus München (68 Prozent) mehr Geld in der Tasche. In Berlin dagegen berichten lediglich 57 Prozent von einer Gehaltserhöhung.

Während die festangestellten Journalisten in den vergangenen drei Jahren im Durchschnitt mehr Geld mit nach Hause nehmen konnten, sieht es bei ihren freiberuflichen Kollegen weit weniger rosig aus. Laut dem Medien-Trendmonitor klagt jeder dritte Freiberufler (34 Prozent), dass es keine Honorar-Zuwächse gegeben hat. 27 Prozent der Freien beschwerten sich sogar, dass ihre Honorare in den vergangenen drei Jahren gesunken sind. Lediglich Freie bei Zeitschriften gaben zu 40 Prozent an, dass ihre Honorare gestiegen sind.

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