Henri-Nannen-Preis: Die Liste der Gewinner

Insgesamt 948 Arbeiten aus 208 deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften wurden gesichtet, gestern kürte die Jury des Henri-Nannen-Preises die Gewinner. In sieben Kategorien wurden die Preisträger auf die Bühne des Hamburger Schauspielhauses gerufen. "Der Spiegel" dominierte mit drei Siegen, außerdem gab es Auszeichnungen für "GEO", "FAZ" und "WirtschaftsWoche" sowie einen Preis für Pressefreiheit, der an den Gründer von "Reporter ohne Grenzen", Robert Ménard, ging.

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Der Henri-Nannen-Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert und wurde am Freitag zum fünften Mal verliehen. Beherrschendes Thema vieler Arbeiten waren die globale Finanzkrise und die wirtschaftlichen Folgen. Hier die Liste der Preisträger:
Kategorie Beste investigative Leistung
MELANIE BERGERMANN, „WirtschaftsWoche“, für „Ich habe Sie betrogen“, erschienen am 2. Februar 2008
Kategorie Beste Fotoreportage
YANG YANKANG, „GEO“, für „Die starke Kraft des Glaubens“, erschienen am 24. April 2008
Kategorie Besonders verständliche und anschauliche Dokumentation über einen komplexen aktuellen oder geschichtlichen Sachverhalt
BEAT BALZLI, KLAUS BRINKBÄUMER, JOCHEN BRENNER, ULRICH FICHTNER, HAUKE GOOS, RALF HOPPE, FRANK HORNIG, ANSBERT KNEIP vom „Spiegel“ für „Der Bankraub“, erschienen am 17. November 2008
Kategorie Beste Reportage (Egon Erwin Kisch-Preis)
KATHJA THIMM, „Spiegel“, für „Rolf, ich und Alzheimer“, erschienen am 23. Juni 2008
Kategorie Herausragende humorvolle Berichterstattung
OLIVER MARIA SCHMITT, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ für „Ich bin dann mal Ertugrul“, erschienen am 18. Oktober 2008
Preisträger Kategorie Pressefreiheit
ROBERT MÉNARD, „Reporter ohne Grenzen“
Preisträger Kategorie Lebenswerk
JÜRGEN LEINEMANN, „Der Spiegel“

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