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Online-Allianz: 150 Verlage kooperieren

Dumont, Madsack, Ippen, die WAZ und weitere Regionalverlage schmieden eine Mega-Allianz. Unter dem Dach des Internet-Vermarkters OMS bündeln jetzt rund 150 Tageszeitungen und Stadtportale den Verkauf ihrer Web-Werbung. Ob Hamburg.de, shz.de, RP-Online, derWesten oder Express.de: Sie alle haben ab sofort einen gemeinsamen Vermarkter. Insgesamt erreicht OMS über 9,2 Millionen Unique Visitors und ist auf einen Schlag der in Deutschland führende Werbe-Vermarkter für regionale Verlags-Angebote.

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„Mit der hohen journalistischen Kompetenz und der regionalen Verankerung der durch uns vermarkteten Angebote sorgen wir für großes Vertrauen bei den Nutzern. Diese Glaubwürdigkeit ermöglicht höchste Werbewirkung“, lobt OMS-Geschäftsführer Matthias Wahl den neuen Verbund.

Mit einem 30-Mann starken Team hofft Wahl, den Werbe- und Anzeigenverkauf bis in die hintersten Regionen Deutschlands abdecken zu können. Klar scheint zumindest: Ziel des neuen Vermarkters kann es nicht sein, den lokalen Portalen kleine Anzeigen von regionalen Einzelhändlern zuzuführen. OMS zielt wohl eher auf die großen Markenartikler.

„Die Gesellschafter der OMS haben das Internet als wichtiges Wachstumsfeld der Zukunft erkannt“, sagt Wahl. „Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird die OMS mit einer reichweitenstarken und national flächendeckenden Kampagnenplattform zu den fünf größten Vermarktern im deutschen Markt gehören.“

Hinter OMS stehen 34 Deutsche Medienhäuser. Unter anderem sind die Verlagsgesellschaft Madsack, Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft, der Frankenpost Verlag oder der Badischer Verlag dabei.

Mit Matthias Wahl haben sich die Gesellschafter einen echten Profi ins Boot geholt. Seit Mai 2009 ist er Geschäftsführer und Sprecher der
Geschäftsführung. Davor arbeitete der 49-Jährige als Managing Director von AdLINK Media Deutschland und net:dialogs.

Der Werbe-Zusammenschluss der 150 Tageszeitungen und Stadtportale könnte sogar auch ein erster Schritt hin zu einer gemeinsamen Paid-Content-Strategie werden. Bislang scheiterte jedwede Kooperation der starken und unabhängigen Regionalverlage. Funktioniert aber das Miteinander beim Anzeigen-Verkauf, steht weiteren gemeinsamen Projekt wohl kaum etwas im Weg.  

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