WAZ-Stellenabbau fast abgeschlossen

Bei der WAZ wird es ernst mit dem neuen Redaktionskonzept und dem Stellenabbau. In der kommenden Woche soll der Content-Desk seine Arbeit aufnehmen. Gleichzeitig wurde der Sozialplan für die NRW-Zeitungen der WAZ-Gruppe von der Geschäftsführung unterzeichnet. Nach Einschätzung des Betriebsrates sind damit Kündigungen weitgehend unwahrscheinlich geworden. Bisher haben 240 Beschäftigte einen Aufhebungs-Vertrag unterschrieben oder gehen in Altersteilzeit. Der Stellenabbau ist damit fast abgeschlossen.

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Die WAZ-Bosse wollen weitere 30 Stellen, möglichst über Aufhebungsverträge, einsparen. Dann wären insgesamt 270 Arbeitsplätze abgebaut. Das Ziel war ursprünglich ein Abbau von rund 300 Stellen gewesen. Mit dem aktuellen Sozialplan wurde laut Betriebsrat auch eine Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung geschlossen. Betriebsbedingte Kündigungen sind damit zwar nicht unmöglich, aber nach Einschätzung der Betriebsräte unwahrscheinlich geworden. Laut dem neuen Sozialplan können nun auch 1953 geborene WAZ-Mitarbeiter Angebote zur Altersteilzeit wahrnehmen. Durch die Ausweitung der Regelung zur Altersteilzeit kann die WAZ-Gruppe nun wohl auf Kündigungen verzichten.

Unterdessen soll auch der titelübergreifende Content-Desk unter Führung von „WAZ“-Chefredakteur Ulrich Reitz in der kommenden Woche seine Arbeit aufnehmen. 82 Redakteure sollen von der neuen zentralen Mantelredaktion in Essen aus die NRW-Titel der WAZ-Gruppe bestücken. Also neben der „WAZ“ selbst vor allem die „Westfälische Rundschau“ und die „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“. Als Stellvertreter an seiner Seite hat Reitz am Content-Desk seinen „WAZ“-Vize Wilhelm Klümper sowie Thomas Wels und Thomas Kloß.

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