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Sat.1 dementiert Beckenbauer-Coup

Nach den spektakulären – und teuren – Verpflichtungen von Oliver Pocher und Johannes B. Kerner hieß es am Mittwochmorgen: Fußball-Ikone Franz Beckenbauer stellt sich ebenfalls in Sat.1-Dienste und wird in der kommenden Saison Spiele der Champions League als Experte kommentieren. Dies dementierte jetzt der Sender. Einen neuen Unterhaltungschef hat Sat.1 dagegen offenbar gefunden. Der heißt Wolfgang Link und kommt von der Produktionsfirma Grundy Light Entertainment.

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Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, soll es erste Gespräche zwischen Link und dem Sender gegeben haben, endgültig entschieden ist die wichtige Personalie aber noch nicht. Der alte Unterhaltungschef Christoph Bürge wollte den Sat.1-Umzug von Berlin nach München-Unterföhring nicht mitmachen.
Sat-1-Sprecherin Diana Schardt sagte dazu laut Mediendienst digitalfernsehen.de: „Ich habe Verständnis dafür, dass die Gerüchteküche seit unseren beiden Neuverpflichtungen brodelt und würde mich nicht wundern, wenn ich morgen lese, dass wir angeblich Herrn Gottschalk fürs Frühstücksfernsehen verpflichten wollen.“ Damit widersprach Sat.1 einer Meldung der „FAZ“, wonach die Einigung mit dem 63-jährigen Fußball-Experten bereits erfolgt sei.

Die Verpflichtung Franz Beckenbauers hätte die Reihe prominenter Neuzugänge bei Sat.1 ergänzt. Der neue Sat.1-Geschäftsführer und ehemalige kabel-eins-Chef Guido Bolten kann aber offenbar aus dem Vollen schöpfen. Der Vorstand der ProSiebenSat.1 Group scheint fest entschlossen, den Sender mit viel Geld und bekannten Gesichtern aus der Krise zu ziehen. Der Wettkampf des wieder erstarkten Sat.1 mit Platzhirsch RTL dürfte in der nächsten TV-Saison spannend werden.

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