Rivva.de: Agreggator wird eingemottet

Ein schnelles und überraschendes Ende: Vor einem Monat gewann Rivva.de noch einen Lead Award und jetzt kündigt Mastermind Frank Westphal an, seinen Blog-Aggregator nicht weiterentwickeln zu wollen. Das ist ein herber Schlag für die deutschsprachige Blogophäre. Der Hamburger Memetracker ist mittlerweile einer ihrer wichtigsten Treffpunkte. Denn Rivva kann in Echtzeit anzeigen, welche Themen in den einheimischen Web-Journalen gerade besonders diskutiert werden.

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Ein schnelles und überraschendes Ende: Vor einem Monat gewann Rivva.de noch einen Lead Award und jetzt kündigt Mastermind Frank Westphal an, seinen Blog-Aggregator nicht weiterentwickeln zu wollen. Das ist ein herber Schlag für die deutschsprachige Blogophäre. Der Hamburger Memetracker ist mittlerweile einer ihrer wichtigsten Treffpunkte. Denn Rivva kann in Echtzeit anzeigen, welche Themen in den einheimischen Web-Journalen gerade besonders diskutiert werden.

„2+ Jahre habe ich in dieses Projekt investiert, viel experimentiert und dabei viel gelernt. Doch es wird Zeit, loszulassen, Rivva einzumotten und neue Wege einzuschlagen“, schreibt Rivva-Macher Frank Westphal in seinem letzten Posting. “ Ich werde versuchen, den Dienst noch in einem möglichst pflegeleichten Modus fortzuführen. Die Weiterentwicklung aber ist bis auf Weiteres eingefroren.“

Praktisch bedeutet dies, dass die Seite langsam aber sicher, immer größter Probleme bekommen wird und in absehbarer Zeit möglicherweise ganz abschmiert. „In Zukunft ist deshalb zu erwarten, dass vielleicht häufiger mal eine Schraube locker sitzt. Ich hoffe nicht, dass jetzt alles auseinander fällt.“

Die Hintergründe für das Aus des Memetrackers macht Westphal keine Angaben. Macel Weiss kommentiert dazu auf Netzwertig.com: „Werbung oder andere Monetarisierungsversuche haben auf Rivva nie stattgefunden. Die Zugriffe auf den deutschen Blogthemen-Aggregator blieben hinter den Erwartungen zurück – wohl nicht zuletzt, weil Frank Westphal zugunsten der indizierten Blogs auf die Indizierung von Rivva durch Google verzichtet hat.“

Westphal selbst kommentiert das Ende seines Projektes mit viel Gelassenheit und einer gewissen Distanz. So schreibt er über den gewonnen Lead Award: „Einen besseren Abschluss meiner Arbeit hätte ich mir nicht wünschen können.“ Und von seinen treuen Leser verabschiedet er sich mit den Worten: „Danke für alles, Glück auf + Ahoi!“

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