next09: Zwischen Aufprall und Aufbruch

Vorhang auf für die next09: Zum vierten Mal trifft sich die Branche morgen zur wichtigsten Netzwerk- und Trendkonferenz der europäischen Internetwirtschaft in Hamburg. Rund 1.500 Teilnehmer aus der Internet-, Technologie-, Medien- und Werbewelt werden zu dem Event erwartet, das dieses Jahr unter dem Motto "Share Economy" steht. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Keynote von Web-Ikone Jeff Jarvis ("What would Google do?") zum Thema "The Great Restructuring".

Anzeige

Die Vorzeichen stimmen: Frühlingszeit, Zeit des Aufbruchs. Tatsächlich könnte etwas von dieser Stimmung auch morgen auf Kampnagel in Hamburg wiederzufinden sein, wenn sich Internet- und Werbebranche zur 4. „next conference“ trifft, die der Ausrichter SinnerSchrader selbst zur „wichtigsten Netzwerk- und Trendkonferenz der europäischen Internetwirtschaft  in Deutschland“ erhebt.

Mitten in der schwersten wirtschaftlichen Rezession der Nachkriegszeit ist in den vergangenen Monaten wieder so etwas wie Optimismus aufgeblüht: Die wachstumsstarke Internet- und Technologiebranche dürfte doch um einiges besser durch die Krise kommen als noch in den  Herbst- und Wintermonaten befürchtet. Anlass dazu bieten zumindest die jüngsten Unternehmensbilanzen von Apple, Amazon, Google & Co, die allesamt weitaus besser ausfielen als erwartet und an der Börse ein wahres Kursfeuerwerk entfachten.     

next09: Verhaltene Aufbruchstimmung nach dem Aufprall

Es ist die Zeit nach dem Aufprall: Trümmer werden beiseite geräumt, Neues soll geschaffen werden. So sagt dann auch der Arbeitstitel der Eröffnungsrede viel über den Ton des Events aus, der angeschlagen werden soll: Über „The Great Restructuring“ referiert morgen ab 14.00 Uhr niemand Geringerer als Web-Guru Jeff Jarvis („What would Google do?“).

Doch es geht um noch mehr: „Share Economy“ lautet das eigentliche Motto der Konferenz, das die in den 80er-Jahren geprägte Wirtschaftstheorie von Martin Weitzman in die Internetära zu transportieren versucht. „Das Internet hat eine eigenständige Ökonomie des Teilens hervorgebracht“, erklärt der Veranstalter SinnerSchrader. „Denn Teilen ist ökonomische Intelligenz: Je besser wir andere an unserem Erfolg beteiligen, umso stärker profitieren wir selbst.“

„Machtverhältnisse haben sich zugunsten des interaktiven
Konsumenten verschoben“

Das gilt in erster Linie im Internet-Zeitalter, das durch das Web 2.0 einen nachhaltigen Paradigmenwechsel erfahren hat.  „Viele Unternehmen müssen sich noch daran gewöhnen, dass sich die Machtverhältnisse heute durch das Internet zugunsten des interaktiven Konsumenten verschoben haben“, stellt Matthias Schrader fest.

„Marketing und klassische Kommunikation stehen dadurch unter enormem Veränderungsdruck und bewegen sich in Richtung Web. Das Internet ist für viele Unternehmen zum Hoffnungsträger geworden, um den Kontakt zu ihren Kunden zu intensivieren und Umsatzrückgänge in den traditionellen Kanälen auszugleichen“, so der Gründer und Vorstandssprecher von SinnerSchrader.

Diskutieren werden über diesen Paradigmenwechsel unter anderen Xing-Vorstandschef Stefan Groß-Selbeck, Linked In-Europachef Kevin Eyres, StudiVZ-Vorstand Markus Berger-de León, Starblogger Sascha Lobo oder etwa FutureWorks-Chef Brian Solis. MEEDIA wird umfassend von next09 berichten.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige