„Weltbild“-Verkauf wird aufgeschoben

Die katholische Verlagsgruppe Weltbild hat ihre Verkaufsabsichten zurückgestellt. "Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise ist eine Veränderung der Gesellschafterstruktur zu angemessenen Bedingungen derzeit nicht realistisch", erklärte Aufsichtsrats-Chef Klaus Donaubauer.

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Erst am 23. April hatte Weltbild den Verkauf des 50-Prozent-Anteils an dem Online-Buchhändler bol.com mitgeteilt, der Erlös betrug 50 Millionen Euro. Die vor allem im  Buchhandel starke Gruppe mit einem Jahresumsatz von knapp 2 Milliarden Euro gehört 14 deutschen Diözesen.
„Den Gesellschaftern ist daran gelegen, dass sich das Unternehmen mit ganzer Kraft auf seine wirtschaftliche Stärkung konzentrieren kann“, sagte Donaubauer weiter.  Geplant ist eine engere Verzahnung von Online-, Versand- und stationärem Buchhandel. Die Verkaufsabsichten waren seit Mitte 2008 bekannt, nachdem der Konzern den größten Teil seiner Zeitschriften abgestoßen hatte.

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