Guardian-Chef: „Das alte System ist kaputt“

„Guardian“-Chefredakteur Alan Rusbridger hat bei einem Besuch in Berlin düstere Zukunftsprognosen abgegeben: „Wir müssen uns darauf einrichten, künftig Journalismus mit weniger Leuten zu machen, und demütiger werden“.

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Bei einem Treffen im Berliner Institut für Medien- und Kommunikationspolitik warb Rusbridger zugleich um Offenheit gegenüber den Möglichkeiten des „Bürgerjournalismus“: „Wir müssen das einfach in unsere Köpfe kriegen: Da draußen sind tausende Experten, ein wahrer Schatz an Informationen.“
Die Website des „Guardian“ und das Zusammenspiel mit der Printausgabe gelten weilweit als vorbildlich. Allerdings verdient auch der von einer Stiftung getragene „Guardian“ derzeit nach Auskunft des Chefredakteurs kein Geld.

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