Anzeige

Verleger: „Kulturgut Zeitung“ in Gefahr

Die nordrhein-westfälischen Verleger nutzen die Zeitungskrise geschickt für ihre Lobbyarbeit und fordern eine Bestandsgarantie für das „Kulturgut Zeitung“. Anlass ist eine bevorstehende Neufassung des Mediengesetzes für NRW.

Anzeige

„Zeitungen sind der Garant für eine lebendige Demokratie“, sagte der Vorsitzende des Zeitungsverlegerverbands NRW, Clemens Bauer, bei der Jahrestagung des Verbands in Bonn. Deshalb bräuchten Verlage, ähnlich wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk, „eine Art Bestands- und Entwicklungsgarantie – aber nicht durch Gebühren und Subventionen, sondern durch faire Rahmenbedingungen“, sagte Bauer.
Gemeint sind bekannte Forderungen der Verleger wie niedrigere Schwellen bei Beteiligungen an lokalen Radio- und TV-Angeboten sowie Einschränkungen für die Online-Angebote der Öffentlich-Rechtlichen. In Nordrhein-Westfalen steht eine Novelle des Landesmediengesetzes an, der die Verleger laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ „verhalten optimistisch“ entgegensehen. Eine „marktbeherrschende Stellung“, wie sie das geltende Gesetz definiert, sei bei Verlagen kaum noch zu erkennen.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige