Riehl-Heyse-Preis geht an „Zeit“-Reporter

Für ihre „Zeit“-Reportage „Wo ist das Geld geblieben?“ haben Kerstin Kohlenberg und Wolfgang Uchatius in München den Riehl-Heyse-Preis der „Süddeutschen Zeitung“ erhalten. Der nach dem 2003 verstorbenen "SZ"-Reporter benannte Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

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Die beiden Autoren schildern in dem Text eine Spurensuche nach den „verschwundenen“ Milliarden der Wirtschaftskrise. Die Reportage wurde von Mario Adorf vorgetragen.
Ein Festvortrag des „Zeit“-Herausgebers Michael Naumann geriet offenbar geradezu beschwörend: „Die Printmedien hätten nur dann eine Überlebenschance, wenn die Verleger vom Internet-Wahnsinn geheilt würden“, zitiert die „SZ“ den ehemaligen Kultur-Staatsminister. Eine weitere Naumann-Sentenz: „Das gedruckte Wort ist noch immer das schönste Zeugnis journalistischer Eitelkeit.“

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