Premiere verkauft seine Anteile an Spox.com

Eine gute Nachricht für eine aufstrebende Sport-Redaktion: Premiere verkauft seine 44-prozentige Beteiligung an Spox.com. Käufer ist die Beteiligungsgesellschaft Cresces. Die neuen Investoren sichern eine „langfristige Finanzierung und den strategischen Ausbau des Portals zu“. Eine solche Garantie hätte der finanziell klamme Pay-TV-Sender aktuell wohl kaum aussprechen können.

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„Mit der Cresces haben wir einen Investor gefunden, der uns ermöglicht die strategische Ausrichtung des Sportportals und der Sportvermarktung weiter auszubauen“, kommentiert Manuel Lopez, Gründer und Geschäftsführer der SPOX Media GmbH. Cresces-Geschäftsführer Florian H.W. Schmidt sagt: „Ziel unserer Beteiligung ist das Potential der SPOX Media GmbH optimal auszuschöpfen und das Unternehmen im Rahmen eines langfristigen unternehmerischen Ansatzes nachhaltig zu unterstützen.“
Gleichzeitig haben Spox.com und Premiere vereinbart, ihre enge und intensive Partnerschaft in den Bereichen Content, Promotion und Vermarktung fortzusetzen.
In einigen Blogs wird bereits darüber spekuliert, dass Spox.com zu erfolgreich geworden sein könnte. „Offenbar wurde Spox zu erfolgreich, so dass der Erwerb der restlichen Anteile nicht mehr zu – aus Sicht von News Corp bzw. PREMIERE – angemessenen Konditionen möglich war“, spekuliert Christoph Anheuser. Seine Logik: Im Sommer will Premiere unter Skysport.de ein eigenes Sportangebot platzieren. Das hätte Spox.com werden sollen. Doch eine Übernahme wäre mittlerweile wohl zu teuer geworden.

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