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Döpfner: „BILD ist ein Krisengewinner“

In einem dpa-Interview vor der Springer-Jahreshauptversammlung am 23. April hat Vorstandschef Mathias Döpfner einige Einblicke in die aktuelle Entwicklung bei Europas größtem Zeitungsverlag gewährt. Vom Rückgang bei den Anzeigen seien „die Zeitschriften stärker, die Regionalzeitungen weniger stark und die 'Welt'-Gruppe gering“ betoffen. „Bild“ sei sogar „eine Art Krisengewinner“.

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Die Online-Unternehmungen des Konzerns hätten 2008 „60 Millionen Euro Gewinn erzielt, wenn man die Neuinvestitionen abzieht“. Das entspreche einer Rendite auf den Umsatz von 15 Prozent. Die Axel-Springer AG hatte 2008 ein Rekordergebnis erzielt.
Wie schon mehrfach, lehnte Döpfner staatliche Hilfen für die Medienbranche vehement ab, forderte aber einen gesetzlichen „Leistungsschutz“ für Inhalte: „Der Copypreis der Zukunft ist das Copyright. Hier gibt es in Deutschland eine Gesetzeslücke, die dringend geschlossen werden muss.“

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