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Reporter ohne Grenzen erhält Berger-Preis

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) und die iranische Menschenrechtsanwältin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi sind mit dem Roland Berger Preis für Menschenwürde ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit einer Million Euro dotiert.

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Davon gehen 900.000 Euro an Reporter ohne Grenzen für den Einsatz für Pressefreiheit und den Schutz verfolgter Journalistinnen und Journalisten. 100.000 Euro erhält Shirin Ebadi zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran. Der Preis wird am heutigen Dienstag in Berlin von Bundespräsident Horst Köhler übergeben.

Der 2008 von Roland Berger ins Leben gerufene Preis wird zum zweiten Mal an Personen und Institutionen verliehen, die sich vorbildlich und erfolgreich um Achtung, Förderung und Schutz von Menschenwürde und Menschenrechten in einer weltweit offenen und friedlichen Gesellschaft verdient gemacht haben.

Zur Verwendung des Preisgelds sagte die Vorstandssprecherin der deutschen ROG-Sektion, Astrid Frohloff: „Journalisten, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, brauchen mehr Unterstützung. Fact Finding Missions, also Untersuchungskommissionen, wie etwa vor kurzem in Afghanistan oder im Kaukasus müssen intensiviert werden. So lassen sich Missstände nicht länger leugnen. Auch unsere Öffentlichkeitsarbeit wollen wir verstärken, um den politischen Druck auf repressive Regierungen zu erhöhen und deutlich zu machen, dass Pressefreiheit jeden von uns etwas angeht.“

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