„Playboy“: Bunnys gratis fürs iPhone

Der deutsche "Playboy" hat nun auch ein eigenes Angebot für Mobilgeräte. Unter der Adresse m.playboy.de oder mobile.playboy.de kann man sich Bilder und Videos der "Playboy"-Damen der aktuellen und vergangenen Ausgaben anschauen. Um an die Fotos zu kommen, muss man freilich ein Abo abschließen, das deutlich teurer ist als das normale Online-Abo des "Playboy". Ausnahme: Nutzer von Apples iPhone und iPod Touch. Die können sich die "Playboy"-Bilder, zumindest vorerst, gratis anschauen.

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Wer die mobile „Playboy“-Site mit iPhone oder iPod Touch ansteuert, wird von keiner Bezahl-Schranke behelligt. Interessanterweise funktionieren die iPhone-typischen Finger-Gesten zum Vergrößern und Verkleinern der Website nicht mit dem mobilen „Playboy“-Portal. Wahrscheinlich, weil es sich um ein WAP-Portal und keine normale WWW-Site handelt. Besonders viel bietet das Mobil-Angebot derzeit noch nicht. Die Fotos sind eher klein und die Videos beschränken sich auf Making-of-Aufnahmen der Foto-Shootings. Für 1,99 Euro ist das fast so dürftig wie die Bekleidung der Protagonistinnen.

Vor allem ist das Mobil-Angebot damit teurer als der kostenpflichtige Cyberclub des „Playboy“ im normalen Internet, der mit maximal sechs Euro pro Monat zu Buche schlägt. Zudem bietet der Internet-Cyberclub des „Playboy“ deutlich mehr Inhalte als das teurere Mobil-Portal. Gerade via iPhone kann man sich normale Internet-Seiten ja auch ohne Probleme zu Gemüte führen. Die Gratis-Zeit für iPhone Nutzer wird aber nicht von Dauer sein. „Ein Großteil der iPhone-Nutzer greift über WLAN auf das mobile Portal zu, wo das sichere Bezahlen über die Mobilfunkrechnung auch noch nicht möglich ist“, So „Playboy“-Sprecherin Carina Rey zu MEEDIA. „Die Folge wäre, dass der größte Teil der iPhone Nutzer eine Fehlerseite angezeigt bekäme und das wollten wir eben vermeiden. Wir arbeiten aber mit Hochdruck an dem Web-Billing über die Mobilfunkrechnung, und dann mit einem optimierten iPhone Portal richtig durchzustarten.“

Dann kommen auch iPhone-Nutzer in den Genuss der folgenden Meldung:

„Lieber User, Sie können jetzt Playboy eine Woche gratis nutzen. Nach Ablauf der ersten Woche wird ihr Abo mit 1,99 Euro pro Woche vergebührt.“

„Vergebührt“ – was für ein ungebührliches Wort für ein Angebot, das sich schönen Frauen widmet.

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