Starke Verkäufe für „Spiegel“ und „stern“

Die deutschen Magazinleser haben die Lust an harten journalistischen Themen nicht verloren. Die neuesten IVW-Heftauflagen zeigen: "Der Spiegel" hat sich mit der Titelgeschichte "Der Jahrhundert-Fehler - Wie die Pleite einer einzigen Bank die Weltkrise auslöste" so gut verkauft wie kein anderer "Spiegel" ohne DVD seit November. Über 400.000 mal ging die Ausgabe allein im Einzelverkauf über die Ladentische. Auch der "stern" verkaufte sich mit einem Krisen-Titel gut.

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„Wie die Krise uns alle trifft: Von Deutschland bis Australien – Menschen erzählen, was der Absturz der Wirtschaft für sie bedeutet“ lautete dort die Titelgeschichte. Verkauft hat sich die Ausgabe immerhin 334.595 mal in Kiosk, Supermarkt, Tankstelle & Co. – das ist der beste Wert seit vier Wochen. Interessant auch, dass sich dieses Krisen-Thema wesentlich besser verkaufte, als der Gigolo-Titel in der Vorwoche, der mit zwei Nackten bebildert wurde.
Gegen den „Spiegel“ und seine 405.639 im Einzelverkauf abgesetzten Exemplare kam der „stern“ aber auch diesmal nicht an. Zum sechsten Mal hintereinander verlor der „stern“ das Rennen der beiden Magazine recht klar. Für den „Spiegel“ ist die Verkaufszahl zudem die zweitbeste des bisherigen Jahres 2009. Zuvor hatte nur der Titel „Sechzig deutsche Jahre“ mit DVD-Beilage die magische Grenze geknackt. Hefte mit DVD verkaufen sich allerdings immer deutlich besser als Hefte ohne DVD, die 405.639 Verkäufe für „Der Jahrhundert-Fehler“ sind also eigentlich noch positiver zu werten.

Halbwegs zufrieden sein kann in dieser Woche auch der „Focus“. Mit 121.989 Verkäufen für den Titel „Weg mit den Kopfschmerzen!“ sprang er immerhin wieder über die zur Hürde gewordenen 120.000er-Marke und erzielte die viertbeste Verkaufszahl des bisherigen Jahres.

  

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