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Handwerker-Portal Blauarbeit hat renoviert

Der kleine Herausforderer greift an: Die Kölner Handwerker-Plattform Blauarbeit.de hat ihre Homepage überarbeitet. Ziel der Renovierungsarbeiten ist es, den Abstand zum schier übermächtigen Konkurrenten MyHammer.de zu verkürzen. Mit dem Relaunch reagiert das Portal auf den überraschenden Umstand, dass – trotz über einer Millionen Besucher – noch immer ein Großteil der Deutschen Web-Nutzer nicht so richtig weiß, wie die boomenden Handwerker-Portale funktionieren.

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„Unser Kernziel ist es, den Usern durch die Verbesserung der Usability einen leichteren Einstieg zu ermöglichen“, sagt Ramin Ziai, Geschäftsführer der Blauarbeit-Mutter Portal United Ltd. „Wir haben festgestellt, dass es für viele User immer noch ungewohnt ist, wenn zuerst die Nachfrage in Form eines Auftrags eingestellt wird und anschließend die Dienstleister auf diesen Auftrag bieten.“

Blauarbeit funktioniert wie eine umgekehrte Auktion: Die Kunden geben an, welche Arbeit erledigt werden soll und die Handwerker und Dienstleister geben daraufhin unverbindliche Kostenvoranschläge ab. „Sie als Kunde bestimmen natürlich, welcher Blauarbeiter letztendlich den Zuschlag bekommt. Falls kein Angebot Ihren Vorstellungen entsprechen sollte, müssen Sie natürlich auch kein Angebot annehmen“, heißt es auf der Webseite.

Das Portal vermittelt Handwerker, wie Gärtner und Lackierer aber auch Helfer zum Laminatverlegen oder Tapezieren. Mittlerweile arbeitet Blauarbeit.de mit über 65.000 Dienstleistern zusammen und startete zusätzlich noch die Unterangebote Haushelden.de, Autohelden.de, Eventhelden.de und Umzugshelden.de

Der Relaunch sollte vor allem die Seite aufräumen und übersichtlicher machen. Darüber hinaus haben die Dienstleister und Handwerker jetzt mehr Raum, um sich mit eigenen Profilen inklusive Videos und Kunden-Bewertungen zu präsentieren. Verantwortlich für die Umsetzung des Facelifts zeichnet die Kölner Agentur widjet.

Wie groß der Abstand zwischen Blauarbeit und My-Hammer ist, lässt sich nicht klar bestimmen, sondern nur schätzen. Die Kölner haben weder die IVW, noch die AGOF beauftragt ihre Leistungsdaten zumessen. My-Hammer.de dagegen macht aus seinen Leistungs-Daten kein Geheimnis. Im Februar erreichte die Holtzbrinck-Tochter 19,4 Millionen Page Impressions und 2,4 Millionen Visits. Google-Trends zeigt in seiner Analyse, dass My-Hammer die klare Nummer eins unter den Handwerker-Portalen ist.

Myhammer hat – nach eigener Angabe – über 950.000 registrierte Nutzer, von denen rund 200.000 Handwerker und Dienstleister sind. Das Portal ist im Besitz der Verlagsgruppe Holtzbrinck und des European Founders Fund. CEO ist seit 1. März Gerrit Müller. Blauarbeit.de dagegen wird noch von den beiden Gründern John Minah und Ramin Ziai geführt.

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