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G+J-Sprecher Adler verlässt den Verlag

Unmittelbar nach seinem Amtsantritt trennte sich der neue Gruner + Jahr-Vorstandschef Bernd Buchholz vom Unternehmenssprecher Andreas Knaut. Nur drei Monate später wirft der Interims-Kommunikator hin: Nach MEEDIA-Informationen wird Alexander Adler den Verlag im Juni verlassen. Offenbar sah der 36-Jährige keine Perspektive, auf Dauer die Nr. 1 zu bleiben. Seit 2003 hatte Adler mit dem damaligen Zeitschriftenvorstand Buchholz eng zusammengearbeitet, schien aber für die Top-Position beim Boss nicht gesetzt zu sein.

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Unmittelbar nach seinem Amtsantritt trennte sich der neue Gruner + Jahr-Vorstandschef Bernd Buchholz vom Unternehmenssprecher Andreas Knaut. Nur drei Monate später wirft der Interims-Kommunikator hin: Nach MEEDIA-Informationen wird Alexander Adler den Verlag im Juni verlassen. Offenbar sah der 36-Jährige keine Perspektive, auf Dauer die Nummer eins bei Buchholz zu bleiben. Seit 2003 hatte Adler mit dem damaligen Zeitschriftenvorstand Buchholz eng zusammengearbeitet.
So war es keine Überraschung, dass dieser nach seiner Berufung zum Vorstandsvorsitzenden Adler an die Stelle des von Vorgänger Bernd Kundrun favorisierten Sprechers Andreas Knaut beorderte. Knaut war bei den Medienjournalisten umstritten; viele kritisierten seine defensive Informationspolitik.
Alexander Adler handhabte dies anders. Der so selbstbewusste wie ehrgeizige Öffentlichkeitsarbeiter baute tragfähige Arbeitsverhältnisse zu den Medienvertretern auf und wurde wegen seiner Offenheit geschätzt. Ganz offensichtlich entschied sich Buchholz in den vergangenen Wochen jedoch, einen neuen Pressechef zu berufen. Nachdem er fündig wurde, war für Adler klar, dass ihm nur die zweite Geige im Öffentlichkeitskonzert des Verlagshauses bleiben würde.
Das war nicht die Perspektive, die er gesucht hatte, und deshalb handelte er konsequent: Ab 1. Juli wird er die Kommunikation des Druckerei-Riesen Prinovis verantworten. Wer der Neue am Baumwall sein wird, ist noch nicht bekannt.

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