Kirch gewinnt gegen Insolvenzverwalter

Leo Kirch hat vor Gericht gegen den Insolvenzverwalter der Holdinggesellschaft der Kirch-Gruppe einen Sieg errungen. Eine Auszahlung der Holding über mehr als fünf Millionen Euro in den Jahren 2001 und 2002 an Kirch, der damals als Gesellschafter der Holding fungierte, sei rechtmäßig gewesen, urteilte das Landgericht München. Die Klage des Insolvenzverwalters wurde abgewiesen.

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Der Insolvenzverwalter hatte das Geld von Kirch zurückgefordert. Zur Begründung hieß es, dass die Zahlungen zu einem Zeitpunkt erfolgten, zu dem die Holding bereits zahlungsunfähig und überschuldet war, und sie somit unrechtmäßig gewesen seien.

Ein Sachverständiger, der vom Gericht berufen worden war, kam jedoch zu dem Ergebnis, das die Holding damals noch „kreditwürdig und liquide“ gewesen sei und Kirchs Auszahlung somit rechtmäßig war.

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