Gimahhots folgenreicher Aprilscherz

Das Web-Shopping-Center gimahhot.de wurde wegen seines Aprilscherzes mit Ex-Porno-Star Gina Wild abgemahnt. Die Anwälte der inzwischen seriösen Schauspielerin Michaela Schaffrath hatten den Betreibern der Seite daraufhin ein Unterlassungserklärung zugeschickt, die diese nun unterzeichnet haben. Damit ist das Hamburger Start-up wohl das erste Unternehmen, das wegen eines Aprilscherzes abgemahnt wurde.

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Thomas Promny, Geschäftsführer Marketing der Gimahhot GmbH, meint dazu: „Auf keinen Fall haben wir gedacht, dass dies ein Fall für die Anwälte wird. Ich frage mich, ob Twitter den Axel-Springer-Verlag auch abgemahnt hat.“ Gimahhot hatte in der bewussten Falschmeldung zum 1. April Gina Wild als neues Testimonial und die Umbenennung des Portals in Ginahot.de angekündigt.

Auf MEEDIA-Anfrage, ob man nun auf April-Scherze verzichten werde, sagte Promny: „Natürlich, wir finden Aprilscherze nach wie vor toll. Aber wir werden den nächsten vorher genauer mit unserem Anwalt abstimmen.“ Man wollte seinen Kunden mit der Aktion eigentlich nur einen Streich spielen und hatte in keiner Weise die Absicht, Frau M. S. zu beleidigen, fügte Promny hinzu.

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