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ORF: Österreichs Regierung in der Kritik

In Österreich mehren sich die kritischen Stimmen über den von der Regierung geplanten Umbau des ORF. Kanzler Werner Faymann hatte, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, mit seinem Vorhaben, den Aufsichtsrat des öffentlich-rechtlichen Senders drastisch zu reduzieren und Parteien gänzlich auszuschließen, heftige Proteste bei der Opposition ausgelöst.

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Geplant ist, den 35-köpfigen Aufsichtsrat des ORF auf höchstens 15 Mitglieder zu verkleinern und auf Partei-Abgesandte zu verzichten. Damit wäre die Opposition völlig aus der Sender-Verwaltung ausgeschlossen. Auch in der Bevölkerung wächst der Widerstand gegen das Vorhaben der Regierung Faymanns. Ein Komitee mit Vertretern aus der Prominenz hat die Regierungspläne mit der Medienherrschaft des italienischen Premierministers Silvio Berlusconi verglichen.

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