„Dr. House“ ohne ernsthafte Konkurrenz

Auch in dieser Woche haben die RTL-Dienstags-Serien ihre ganze Stärke gezeigt. Vor allem "Dr. House" dominierte mit 3,69 Mio. 14- bis 49-Jährigen das Geschehen und gewann den Tag vor "CSI: Miami", "Monk" und "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". ProSieben rutscht mit "WipeOut" hingegen allmählich in die Flop-Zone, dorthin wo die neue Serie "Der kleine Mann" längst angekommen ist. Sat.1 erreichte mit "Das total verrückte Wochenende" immerhin solide 11,8%.

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Wie groß der Vorsprung des RTL-Prime-Time-Trios auf den Rest des Feldes war, zeigen auch die Zielgruppen-Marktanteile. So erzielte „Dr. House“ stolze 30,2%, „CSI: Miami“ kam zuvor auf 28,5% und „Monk“ um 22.15 Uhr auf 26,3%. Stärkster, bzw. am wenigsten schwacher Konkurrent war die Sat.1-Komödie „Das total verrückte Wochenende“: Mit 11,8% erreichte der Fillm aber nichtmal die Hälfte der RTL-Zahlen. Auf ähnlichem Niveau befand sich im Anschluss auch die „Akte 09“, die sich 11,3% erkämpfte. Für ProSieben läuft der Dienstag wie angedeutet immer schlechter: Gaga-Spielshow „WipeOut“ verliert Woche für Woche und ist inzwischen bei unbefriedigenden 10,8% angelangt. Noch schlechter lief es im Anschluss: „Rick Kavanian – Kosmopilot“ rutschte auf 7,3%, „Switch Reloaded“ erreichte 10,5% und die neue Serie „Der kleine Mann“ muss mit katastrophalen 6,9% wohl bereits jetzt als kapitaler Flop abgebucht werden.

Bei den Sendern der zweiten TV-Liga erging es diesmal RTL II am besten: „Zuhause im Glück“ holte sich ordentliche 7,2% und besiegte damit die Prime-Time-Konkurrenz von Vox („Goodbye Deutschland! / 6,4%) und kabel eins („Eve und der letzte Gentleman“ / 5,9%). kabel eins kann mit dem erreichten Marktanteil zufriedener sein als Vox, da man immerhin über den Sendernormalwerten blieb. Für Vox lief es dafür am Vorabend gewohnt gut: „Das perfekte Dinner“ erkämpfte sich 11,7%. Auch RTL II konnte hier punkten – mit „Big Brother“ und 9,6%. Es scheint, als könnte die Container-Soap doch noch ein stattliches Publikum an sich binden.

Die beiden großen Öffentlich-Rechtlichen hatten im jungen Publikum zwar keine Chance auf ganz vordere Plätze, doch Das Erste erreichte mit seinen Serien immerhin überdurchschnittliche Zahlen. So kam „In aller Freundschaft“ auf gute 8,7%, „Um Himmels Willen“ zuvor auf 7,4%. Noch besser lief es wie immer für die 20-Uhr-„Tagesschau“ mit 10,8%. Zuschauerstärkste ZDF-Sendung war bei den 14- bis 49-Jährigen das „heute-journal“ mit 0,84 Mio. und 7,0%, die „37 Grad“-Reportage holte im Anschluss ansehnliche 8,4%. Um 20.15 Uhr fielen die Mainzer hingegen durch: „Kreml, Kaviar und Milliarden“ interessierte nur 0,59 Mio. junge Zuschauer – schwache 5,2%.

Auch im Gesamtpublikum gab es an der Tabellenspitze Business as usual, wieder gewann das ARD-Duo aus „Um Himmels Willen“ und „In aller Freundschaft“ unangefochten: „Um Himmels Willen“ flimmerte in den Wohnzimmern von 7,10 Mio. Leuten, „In aller Freundschaft“ im Anschluss bei 6,68 Mio. Den kompletten ARD-Triumph verhinderte „CSI: Miami“, das sich mit 5,24 Mio. Sehern vorbei an der 20-Uhr-„Tagesschau“ auf Platz 3 schob. „Dr. House“ folgt auf Rang 5, vor der bestplatzierten ZDF-Sendung, „Die Rosenheim-Cops“, die mit 3,91 Mio. Zuschauern Vorabend-Marktführer war.

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