„Spiegel“ distanziert „stern“ mit Opel-Titel

Harte Themen lohnen sich. Mit dem Krisen-Titel "Darf der Staat Opel retten?" erzielte "Der Spiegel" sehr gute Verkaufszahlen und lag erneut weit vor dem "stern", der mit den kalifornischen Achtlingen nicht wirklich punktete. Laut der neuesten IVW-Heftauflagen gingen von dem Opel-"Spiegel"-Titel im Einzelverkauf 375.962 Stück über die Ladentresen, der "stern" verkaufte sich nur 316.154 mal. Der "Focus" lag mit seinem Titel "Erziehung ganz anders" in etwa auf Vorwochen-Niveau.

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121.813 mal wurde der „Focus“ in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. verkauft – im Vergleich zu den Zahlen der jüngeren Vergangenheit ein halbwegs ordentlicher Wert. Gegen die beiden großen Wochenmagazine, „Spiegel“ und „stern“ kommt der „Focus“ im Einzelverkauf aber weiterhin überhaupt nicht an. Und das, obwohl der „stern“ sich zum zweiten Mal hintereinander recht unterdurchschnttlich verkauft hat. Die erreichten 316.154 Stück zeigen, dass die Achtlinge aus Kalifornien trotz Exklusiv-Fotos nicht wirklich viele Deutsche interessiert haben.

„Der Spiegel“ zeigt unterdessen, dass er derzeit immer dann stark ist, wenn er relevante, aktuelle Themen auf dem Titel hat. Lässt man die DVD-Ausgaben, die sich immer besonders gut verkaufen, außen vor, dann sind die 375.962 abgesetzten Hefte die zweitbeste „Spiegel“-Zahl der vergangenen drei Monate. Noch besser hat sich neben den DVD-Heften nur Heft 5/2009 verkauft, ebenfalls mit einem Krisen-Titel. Schlagzeile damals „Wann ist der Staat eigentlich pleite?“ Titel diesmal: „Darf der Staat Opel retten?“. Mit dem Staat lässt sich offenbar also gut Auflage machen.

Alle Heftauflagen von „Spiegel“, „stern“ und „Focus“ können Sie jederzeit in unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

  

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