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Newssift: Die Super-Suche der FT.com

Und noch eine Suchmaschine: Die Financial Times-Gruppe hat Newssift ins Rennen um die relevantesten Wirtschaftsnachrichten geschickt. Der Angriff auf Google folgt mit einer klaren Zielsetzung: Newssift will genauer, präziser und nutzwertiger sein als die übrige Internetsuche. Deswegen geht Newssift semantisch vor – und filtert nur ausgewählte Nachrichtenquellen. Gleichzeitig werden interessante Features wie verschiedene Suchkategorien, Artikel-Quellen und ein Stimmungsindikator angeboten.

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Was ist wirklich wichtig in der schnelllebigen Wirtschaftswelt, die jeden Tag tausende neuer Schlagzeilen, Meldungen, Nachrichten, Analysen und Kommentare hervorbringt? Antworten auf diese drängende Frage eines jeden wirtschaftsinteressierten Leser will die neue Suchmaschine Newssift geben, die die Financial Times-Gruppe gestartet hat.

„Wir haben eine bestimmte Anzahl an Schlüssel-Wirtschafts-Websites ausgewählt – eine exklusive Inhalte-Bibliothek“, freut sich Newssift-Vermarktungschef John Greenleaf. „Wir bieten unseren Lesern die wirklich relevanten Schlagzeilen“, gibt Greenleaf  dann auch im „Guardian“ das ambitionierte Ziel aus.

Guter Service: Stimmungsindikator und Artikel-Quellen

Das funktioniert für ausschließlich englischsprachige Leser mit einem durchaus ansehnlichen Ansatz: Bei  der Schlagworte-Suche bietet Newssift sofort eine Unterscheidung in verschiedene Kategorien an – nämlich:  „Business Topics“, „Organization“, „Place“, „Person“ und „Theme“.

Zwei interessante Features sind zudem der im Tortendiagramm dargestellte Stimmungsindikator oder die Artikel-Quellenangabe, die aufschlüsselt, woher die meisten Artikel stammen – nämlich aus klassischen Webseiten, Blogs, Magazinen, Zeitungen, Nachrichtenagenturen oder etwa Studien.

Nur englischsprachige Ergebnisse – keine Alternative zu Google News

In der Praxis führt die Suche für den anglo-amerikanischen Raum zu durchaus zufriedenstellenden Ergebnissen – wer etwa nach Apple sucht, bekommt 23.747 Ergebnisse, darunter reihenweise die relevanten Nachrichten von gestern, geliefert von Nachrichtenquellen wie dem Guardian, dem Inquirer, Gizmodo oder TheStreet.com.

Wer jedoch den angelsächsischen Blickwinkel auf deutsche Unternehmen sucht, wird enttäuscht. Über das deutsche Medienthema des Morgens, die finanziellen Engpässe der ProSiebenSat.1-Anteilseigner  Permira und KKR, wird nur ein einziger von gestern gefunden – nämlich aus der Financial Times selbst. Zu Google News ist Newssift damit keine Alternative.       

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