Studie: EU-Markt für Online-Medien startet durch

Der Markt für digitale Medienprodukte in der Euro-Zone wird in den kommenden fünf Jahren stark zulegen. JupiterResearch, eines der führenden US-Marktforschungsunternehmen, prognostiziert, dass sich das Volumen fast vervierfachen wird. Die größten Zuwächse beim Online-Handel entfallen hierbei auf die Musikindustrie. Gleichzeitig soll die Akzeptanz bei kostenpflichtigen Inhalten deutlich wachsen.

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Haben die europäischen Konsumenten im Jahr 2007 noch 1,4 Milliarden Euro für digitale Inhalte ausgeben, wird die Summe im Jahr 2013 auf fünf Milliarden Euro ansteigen. Die Zahl der Konsumenten von Online-Produkten soll von 12 auf 19 Prozent anwachsen.

Zwar geht JupiterResearch davon aus, dass die Nutzer sich auch künftig überwiegend gratis versorgen werden. Der Musikmarkt schert allerdings aus: 2013 werden voraussichtlich 63,7 Millionen Konsumenten kostenpflichtige Downloads nutzen, 55 versorgen sich ohne zu zahlen. 2007 haben sich noch 53 Millionen Europäer umsonst mit Musik versorgt, lediglich 6,9 Millionen wollten bezahlen.

Des weiteren rechnet JupiterResearch damit, dass der Online-Musikmarkt eine Vorreiterrolle für den digitalen Medienkonsum insgesamt spielen wird und die Zahlungsbereitschaft im Netz insgesamt stärken wird.

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