Peinliche Kopie: Althaus macht den Obama

Wichtigster Merksatz für jeden durchschnittlichen Politikberater im Superwahljahr 2009 lautet: Von Obama lernen, heißt siegen lernen. Das haben sich auch die Strategen des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus gedacht und zum neuen Wahlkampf einfach mal stumpf Obamas Webseite kopiert. Leider nicht verstanden wurde, dass die Seite des neuen US-Präsidenten nicht einfach eine nur Homepage war, sondern […]

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Wichtigster Merksatz für jeden durchschnittlichen Politikberater im Superwahljahr 2009 lautet: Von Obama lernen, heißt siegen lernen. Das haben sich auch die Strategen des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus gedacht und zum neuen Wahlkampf einfach mal stumpf Obamas Webseite kopiert. Leider nicht verstanden wurde, dass die Seite des neuen US-Präsidenten nicht einfach eine nur Homepage war, sondern eine lebendige Kommunikationsplattform. Davon findet sich auf der neuen Althaus-Site herzlich wenig.

Hier der Vergleich:

Passend zum Thema Althaus und schlechte Berater bloggt heute der ehemalige „BamS“-Chefredakteur Michael Spreng unter der Überschrift: „Politiker in der Medienfalle“: „Sein ‚Bild’-Interview, als Demonstration von Kraft geplant, legt in Wirklichkeit seinen Schwächen offen. Einerseits ist er zu krank, um am CDU-Parteitag teilzunehmen, er konnte nicht einmal eine Video-Botschaft schicken, anderseits spielt er in “Bild” den starken Mann. Eine schlechte Inszenierung und eine kontraprodutive dazu, weil sie sich selbst entlarvt. Und Althaus machte einen zweiten schweren Fehler: er nutzte das Interview zu Angriffen auf den politischen Gegner, den die CDU noch kurz zuvor um Fairness mit dem angeschlagenen Ministerpräsidenten gebeten hatte. Damit beendete Althaus die Schonfrist und eröffnete den Wahlkampf, ohne an ihm teilnehmen zu können, weil er natürlich nach wie vor zu krank dafür ist.“
>> Handelskraft

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