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Macht das mobile Web Google zum Dino?

Diese Schlacht ist geschlagen: Auf den PC-Bildschirmen ist Google und Yahoo die Vorherrschaft bei der Suche nicht mehr zu nehmen. Doch sobald das mobile Web zum Massenmarkt wird, könnte aus den dominierenden Internet-Giganten eine schwerfällige und bedrohte Spezies werden. Im Moment weiß niemand, wie man am besten auf einem Display wirbt und sucht, das nur so groß wie eine Visitenkarte ist. Laut "USA Today" könnte das die Chance für Microsoft und sein Windows Mobile-Betriebssystem sein.

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Der Software-Riese aus Redmond veröffentlichte bereits vor Jahren eine erste Version seiner Handy-Software. Mittlerweile laufen weltweit über 160 mobile Endgeräte über das Microsoft-System. Die Google-Antwort „Androit“ dagegen steckt noch in den Kinderschuhen und ist aktuell nur als Testversion in den Labors der großen Handy-Konzerne vorhanden. Von der Marktreife ist der Windows-Rivale noch Monate entfernt.

Microsoft hofft, dass das neue mobile Web die bisherigen Surfer-Gewohnheiten verändert. „Wir haben gelernt, dass die Nutzer-Loyalitäten der desktopbasierten PCs nicht zwangsläufig auch für Handys gelten. Die neue mobile Welt hat eine viel differenzierte Dynamik“, sagt Microsofts Online-Direktor Phil Holden.

Dazu glauben die Google- und Yahoo-Konkurrenten, dass sich auch die Informationssuche  radikal ändert. Persönliche Empfehlungen, gekoppelt mit „Location based Informations “ nehmen zu. Das Handy verrät dabei immer den Standort des Nutzers. Diese ortsbezogenen Daten wird die nächste Generation von Suchmaschien mitbedenken müssen.

„So heiß Google und Yahoo gerade sind, mit ihren veralteten Business-Modellen können sie schon bald zu Dinosauriern werden“, sagte Roger Entner, Vizepräsident von IAG Research, gegenüber „USAToday“. „Schaffen sie es sich anzupassen können sie ihre Dominanz jedoch auch auf die mobile Welt ausbauen.

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