Klopps BVB ist deutscher Klick-Meister

Ein Spiel dauert 90 Minuten. Doch was machen die Fans in der restlichen Zeit, wenn ihre Idole nicht auf dem Platz stehen? Sie sind online und diskutieren über ihr Team. Dabei chatten die Anhänger mit so viel Elan, dass die Vereins-Webseiten pro Monat fast drei Millionen Unique Visitors zählen. Anahand dieser Zahlen ermittlete MEEDIA exklusiv den wahren deutschen Klick-Meister: Borussia Dortmund. Nicht im Ranking Rekordmeister FC Bayern, für den keine Daten vorliegen.

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Die Homepage von Jürgen Klopps BVB wird laut Google AdPlanner, dessen Zahlen wir für die MEEDIA-Auswertung verwendet haben, jeden Monat von rund 350.000 einzelnen Besuchern angesurft. Die Plätze zwei und drei belegen der Hamburger SV (240.000) und Schalke 04 (240.000). Die Überraschungs-Teams im ersten Tabellendrittel stellen der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach mit jeweils 150.000 Unique Visitors auf den Plätzen fünf und sechs. Beide Traditions-Vereine profitieren von ihrer breiten Fanbasis. Auf den Abstiegsrängen liegen der VfL Bochum als 15. mit 39.000 Besuchern, vor dem FC Energie Cottbus auf Position 16 mit 30.000 Unique Visitors und die TSG 1899 Hoffenheim als abgeschlagenes Schlusslicht mit lediglich 4.400 regelmäßig vorbeiklickenden Fans. Der Wert der Hoffenheimer ist so schlecht, dass der Erstliga-Aufsteiger damit sogar den letzen Platz im gesamten deutschen Profifußball einnimmt.

Einziger Wermutstropfen in der Google AdPlanner-Auswertung ist das Fehlen von validen Daten für den FC Bayern München. Die Webseite des amtierenden Meisters, kann nicht ausgewiesen werden, weil sie Teil des T-Home-Gesamtangebotes ist und der AdPlanner nur eine Gesamt-Unique-Visitors-Zahl für t-home.de ausspuckt. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Bayern mindestens so viele Besucher wie Borussia Dortmund auf ihre Seiten locken, sehr wahrscheinlich noch viel mehr. Aus welchen Quellen Google die Zahlen seiner Tools AdPlanner und Google Trends for Websites ermittelt, verrät der Netzgigant leider nicht, verschiedene MEEDIA-Vergleiche mit IVW-, AGOF- und anderen Zahlen ergaben allerdings, dass sie in weiten Teilen zu realistischen Ergebnissen kommen.

Die zweite Liga wird von den drei Traditionsvereinen 1. FC Nürnberg (92.000), 1. FC Kaiserslautern (70.000) und dem TSV 1860 München (47.000) beherrscht. Mit ihren Besucherzahlen würden alle drei Teams auch in der ersten Liga einen Mittelfeldplatz belegen. Die letzten Plätze in Liga Zwei belegen der SV Wehen Wiesbaden (11.000), FC Ingolstadt (10.000) und Rot-Weiß Ahlen (7.100).

In der neuen dritten Liga sorgt die Homepage von Dynamo Dresden geradezu für eine kleine Sensation. Mit rund 63.000 Unique Visitors könnten die Sachsen auch im Oberhaus mit dem KSC um Positon elf kämpfen. Die Besucherzahlen der folgenden Teams aus Braunschweig (39.000), Düsseldorf (32.000), Berlin (27.000)  oder Offenbach (20.000) reichten jedoch auch für einen soliden Mittelfeldplatz in Liga Zwei.

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