Kabel Deutschland: Sparkurs nach Verlusten

Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland will weiter Kosten sparen. Obwohl das Unternehmen ein Umsatzplus von über 15 Prozent aufgrund stark steigender Kundenzahlen verzeichnet, beläuft sich der Nettoverlust im dritten Geschäftsquartal auf 22,3 Millionen Euro. Bereits vor zwei Wochen kündigte die Unternehmensführung an, 204 der 2.750 Arbeitsplätze abbauen zu wollen.

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Trotz der roten Zahlen zeigte sich Adrian von Hammerstein, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kabel Deutschland (KDG), mit der Entwicklung zufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich die Anzahl an Internet- und Telefonkunden mehr als verdoppeln. „Dennoch müssen wir unter den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter am Ausbau unserer Marktstellung und auch an unseren Kostenstrukturen arbeiten,“ teilte der KDG-Chef mit, „nur so können wir die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichern.“

Der hohe Unternehmensverlust ergibt sich nun vor allem aus höheren Abschreibungen aus Investitionen, einer erhöhten Steuerlast und einer Reihe von getätigten Investitionen in Kabelnetze.  Im Vorjahresquartal konnte noch ein Gewinn in Höhe von 2,1 Millionen Euro erzielt werden.

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