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Ein Browser als Internet-Startseite

Neue Besucher begrüßt Flock mit dem Satz: „Lernen Sie ihren neuen Lieblingsbrowser kennen.“ Ein markiger Slogan, in dem allerdings ein Körnchen Wahrheit steckt. Denn für echte Web 2.0-Junkies hat der Browser das Potential, zum persönlichen Surf-Cockpit zu werden. In Flock lassen sich Networks wie Facebook oder Flickr genauso steuern, wie E-Mails verschicken und Feeds der wichtigsten Newsquellen integrieren. Seit gestern gibt es den Alleskönner auch in einer deutschen Version.

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Der kostenlose Browser basiert auf Firefox und zeichnet sich vor allem durch die tiefe Verzahnung mit den wichtigsten Internet-Applikationen wie Facebook, Bogger.com oder Digg. Im Moment unterstützt Flock 19 unterschiedliche Web 2.0-Angebote. So können die Nutzer ihre Profile direkt aus dem Browser heraus bedienen sowie mit ihren Freunden und Kontakten in den unterschiedlichsten Networks zeitgleich kommunizieren.

Zum Deutschland-Start haben die Amerikaner nicht nur ihr Produkt übersetzt, sondern passten den Browser auch den einheimischen Gepflogenheiten an. So kennt das Newsfeed neben ESNP und CNN auch Spiegel.de, Kicker.de und das Blog von Robert Basic. „Seit März 2008 sind die Downloads der deutschen Flock-Version um 215 Prozent gestiegen. Damit ist Deutschland der schnellstwachsende Markt von Flock und für uns der wichtigste Markt im nicht-englischsprachigen Bereich“, sagt Flock-CEO Shawn Hardin.

Das US-Unternehmen wurde 2005 im kalifornischen Redwood City gegründet. In einer zweiten Investitionsrunde gelang es Hardin, rund 15 Millionen Dollar an Risikokapital einzusammeln. Zu den Investoren gehören Bessemer Venture Partners, Catamount Ventures und Shasta Ventures.

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