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Burdas neues Frauenportal

Die erste Niederlage gab es schon vor dem Launch: Die Internet-Adresse „Glam.de“ ist im Besitz des Konkurrenten Fem.com. Deshalb ist neue deutsche Version des US-Frauennetzwerkes nur unter der Domain „de.glam.com“ zu erreichen. Kein guter Start für das Joint-venture von Burda und den Amerikanern. Das neue Angebot ist ein Zwitter: Ein Mix aus der Online-Version eines klassischen Frauenmagazins und eines Vermarktungsnetzwerkes, das viele kleine Webseiten unter einem Dach bündelt.

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In den USA ist dieses Konzept eine Erfolgsgeschichte. Gründer Samir Arora baute mit Glam-Media nach eigenen Angaben das weltweit reichweitenstärkste Netzwerk in der weiblichen Zielgruppe auf. Unter seinem Dach vermarktet der New Yorker über 500 kleine und mittelgroße Webseiten und erreicht so rund 77 Millionen Unique Visitors pro Monat (comScore Mai 2008).

An Aroras US-Unternehmen hält Burda eine Minderheitsbeteilung. Der Deutschland-Ableger ist ein Joint-venture zwischen Glam Media Inc. und Burda Cross Media. Damit fällt die neue Seite in den Vorstandsbereich von Christiane zu Salm und unter die Regie von Marcel Reichart, dem Geschäftsführer Burda Research & Development. Damit auch die Deutschen ein paar Seiten zum Vermarkten haben, kooperiert Glam mit Codex Media. Zu deren Portfolio gehören Angebote wie Stylingroom.de, Promipranger.de oder Beautynet.de.

Verantwortlich für den Inhalt des deutschen Glam ist Chefredakteurin Julia Knoll, die bislang mit LesMads.de das wohl beste deutsche Mode-Blog führte. Der meiste Content der Seite kommt deshalb auch von LesMads oder anderen Burda-Beteiligungen wie burdastyle.com. Thematisch konzentriert sich die Seite auf die klassischen Frauenthemen Mode und Lifestyle.

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